Mit Hilfe von Textvariablen ist es möglich, mehrere Variablen oder Konstanten aneinander zu ketten. Die gesamte „Kette" findet sich dann als alphanumerischer Ausdruck in der Textvariablen wieder. Durch die Hinzunahme von Selektionen - also Bedingungen - kann man die Zuweisung von Variablen oder Konstanten von bestimmten Bedingungen abhängig machen.
Textvariablen werden also in der Regel benötigt um:
- einen Textstring zu bilden (Aneinanderreihung von Variablen/Konstanten)
- Zuweisung von Variablen/Konstanten aufgrund von Bedingungen
Der Inhalt einer Textvariablen wird immer alphanumerisch behandelt!
Beispiel für einen String:

Als Formulierung:
IT1 = ART_36_5+" / „+ART_26_10
Beispiel für eine Zuweisung mit Selektion:

Als Formulierung:
Selektion |
Zuweisung (Kalkulation) |
IT1 = " " |
|
ART_26_10="HEIZKESSEL" |
IT1 = "Bitte beachten Sie..." |
Erläuterung:
Wenn in der Kurzbezeichnung des Artikels das Wort "HEIZKESSEL" steht, wird IT1 der String "Bitte beachten Sie ..." zugewiesen, ansonsten ist IT1 leer.
Umgang mit Textvariablen im Formular
Bevor ein String oder eine Zuweisung mit Selektion generiert werden kann, müssen die Textvariablen im Formular definiert werden.
Freie Textvariablen definieren
Die Textvariablen sind immer formularspezifisch, d.h. in jedem Formular werden eigene Textvariablen definiert.

Die Spalte BEZEICHNUNG nimmt eine Umschreibung der Textvariablen auf. Über die Bezeichnung können Sie die Variable später in den Hilfsauswahltabellen leichter identifizieren. In der Spalte LEN wird die Anzahl der Zeichen festgelegt, die die Variable aufnehmen kann. In der Spalte VORBESETZUNG kann ein Initialwert eingetragen werden. Mit diesem Wert wird die Variable initialisiert, d.h. als Anfangswert vorbesetzt. In der Spalte NR wird vom System eine fortlaufende Nummer gesetzt, über die die Variable erkannt wird.
Eine Textvariable wird also wie folgt formuliert:

Die Zuweisung eines Ausdrucks erfolgt dann in den einzelnen Blöcken.
Textzuweisung
