In diesem Dialog können Sie zeitraumbezogene Steuersätze anlegen.

Die Felder im Einzelnen:
Monat und Jahr, ab wann dieser Steuersatz gültig ist.
Gemäß dem im Feld Steuerberechnung gewählten Modus, wird der hier eingegebene Prozentsatz mit dem Betrag des Beleges verrechnet.
In diesem Feld muss der für Datev gültige Steuerschlüssel eingetragen werden, da sonst beim Datev-Export eine Fehlermeldung ausgegeben wird.
Der Betrag aus der Steuerberechnung wird diesem Konto zugebucht. Es handelt sich also entweder um ein Vorsteuerkonto (Schlüssel für Wareneingänge) oder um ein Umsatzsteuerkonto (Schlüssel für Warenausgänge).
BERECHNUNG UMSATZ-/ERWERBSSTEUER
Aktiver Status þ= JA
Immer dann, wenn die Voraussetzungen für einen innergemeinschaftlichen Erwerb gegeben sind und über diesen Steuerschlüssel Einkäufe aus dem EG-Ausland abgewickelt werden oder wenn bei Einkäufen die Steuerschuldnerschaft beim Leistungsempfänger liegt.
Falls gleichzeitig mit der Vorsteuer auch die Umsatzsteuer berechnet wird, ist in diesem Feld die Kontonummer des Umsatzsteuerkontos einzugeben. Dies trifft zu für steuerpflichtige innergemeinschaftliche Erwerbe oder bei Einkäufen mit Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers.
Vorsteuerschlüssel geben die Nummer des Kontos für die erhaltenen Skonti an. Mehrwertsteuerschlüssel geben die Nummer des Kontos für die gewährten Skonti an.
Über dieses Konto werden gewährte oder erhaltene Boni im Multi-OP-Ausgleich (Sammelzahlung) gebucht.
Im OP-Manager können Sie OP-Restbeträge automatisch ausbuchen. Tragen Sie hier das Sachkonto für Erlösschmälerungen ein.
Über diese Zuordnung werden die Umsatzerlöse und Wareneingangskosten diesem Konto zugeordnet.
Hinweis: Konto Umsatzerlöse/Wareneingang |
Bei der automatischen Verbuchung von Belegen der Warenwirtschaft in der Finanzbuchhaltung werden nur dann die hier angegebenen Erlös- bzw. Wareneingangskonten bebucht, wenn keine andere Kontenzuordnung in der Warenwirtschaft definiert wurde. |
Tragen Sie an dieser Stelle das zu verwendende Forderungsverlustkonto ein.
Der Bereich "Istversteuerung"
Diese Konten sind dann relevant, wenn Sie die Istversteuerung durchführen (Versteuerung nach vereinnahmten Entgelten).
Tragen Sie hier das Verrechnungskonto (z.B. SKR 03 –> 1390/ SKR 04 -> 1490) für die Durchführung der Istversteuerung ein. Dieses dient als Interimskonto für die Steuerverrechnung, die automatisch ausgeführt wird, bevor die Umsatzsteuervoranmeldung erstellt wird.
Hier tragen Sie das Steuerkonto (z.B. SKR 03 -> 1760/ SKR 04 -> 3810) ein, auf das die Umsatzsteuer einer Ausgangsrechnung gebucht wird. Diese Umsatzsteuer ist noch nicht fällig bzw. erst dann in der Umsatzsteuervoranmeldung anzugeben, wenn die Rechnung bezahlt wurde.
Kennzeichen im Sachkontenstamm:
Kontenart: K = MWST nicht fällig
Die Umsatzerlöse bei Rechnungsstellung werden auf dieses hier eingetragene Erlöskonto verbucht. Dieses Konto ist in der Regel ein Unterkonto des regulären Erlöskontos (z.B. SKR 03 -> 8400/009/ SKR 04 -> 4400/009).
Kennzeichen im Sachkontenstamm:
Kontenart: L = Umsatzerlöse Istversteuerung nicht fällig
USt-VA-KZ: 99 oder 00
Steuerschlüssel: dieser Schlüssel (z.B. 3)
Hinweis: Zwischenkonto Erlöse und Kontenzuordnung |
Bei Durchführung der Istversteuerung sind innerhalb der Kontenzuordnung im Bereich Erlöse ebenfals diese Unterkonten (Kontenart L) anzugeben statt der regulären Erlöskonten. |
VERRECHNUNGSKONTO ERLÖSVORTRAG
Damit offene Rechnungen aus dem Vorjahr, die im aktuellen Jahr bezahlt werden, innerhalb der Steuerverrechnung korrekt umgebucht werden, muss hier ein weiteres Erlöskonto eingetragen werden.
Kennzeichen im Sachkontenstamm:
Kontenart: 1 = Umsatzerlöse
USt-VA-KZ: 00
Steuerschlüssel: keiner
Hinweis: Steuerschlüssel für unterschiedliche Erlöskonten |
Bei der Verwendung unterschiedlicher Erlöskonten z.B. Erlöse 19% und Provisionserlöse 19% muss für jedes Erlöskonto ein eigener Steuerschlüssel angelegt werden, da in diesem die automatische Verbuchung der Istversteuerung gesteuert wird. |
Der Bereich "Abgrenzung"
KTO VST IM FOLGEJAHR ABZIEHBAR
Vorsteuer, die im abgelaufenen Geschäftsjahr auf das Konto "Vorsteuer im Folgejahr abziehbar" umgebucht wurde, kann im aktuellen Geschäftsjahr auf das Vorsteuerkonto umgebucht werden. Das Konto "Vorsteuer im Folgejahr abziehbar" wird somit "aufgelöst". Voraussetzung für die Auflösung ist ein Saldenvortrag dieses Kontos.
Tragen Sie hier das zutreffende Sachkonto ein.
Automatikbuchungen -> Abgrenzung Vorsteuer Folgejahr
Der Bereich "Altteilewert"
Tragen Sie hier das Erlöskonto für die Altteile (z.B. SKR 03: 8415). Im Sachkontenstamm muss das Erlöskonto mit der Kontenart 1 und dem Steuerschlüssel 3 geschlüsselt sein.
Tragen Sie hier das entsprechende Erlöskonto (z.B. SkR03: 8420) ein. Im Sachkontenstamm muss das Erlöskonto mit der Kontenart 1 und dem Steuerschlüssel 3 geschlüsselt sein.