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Die Karteikarte "Allgemein"

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Die Karteikarte „Allgemein" stellt Felder für die allgemeine Steuerung der Lohnarten bereit.

 

 

Folgende Felder werden bereitgestellt:

 

LOHNARTENNUMMER

Die Lohnartennummer ist der Ordnungsbegriff der Lohnarten. In diesem Feld müssen Sie eine Lohnartennummer eintragen oder vergeben bzw. es wird die übernommene Lohnartennummer angezeigt. Sie können 999 Lohnarten anlegen. Bei der Neuanlage von Lohnarten und der Vergabe von Lohnartennummern haben Sie zwei Möglichkeiten:

 

1. Sie orientieren sich an bestimmten vom Programm vorgegebenen Nummernkreisen. Durch die Einordnung der Lohnart in einen bestimmten Nummernkreis erkennt das System, wie die Lohnart steuer- bzw. sozialversicherungsrechtlich zu behandeln ist. Wenn Sie die [F5]-Taste betätigen oder auf die Pfeiltaste klicken, werden Ihnen die zulässigen Nummernkreise und ihre Bedeutung in einer Dropdownliste angezeigt.

 

001

Steuerpflichtig; Sozialversicherungspflichtig

Lohnarten von 001-179

180

Steuerpflichtig; Einmalzahlung bis 300 DM

Lohnarten von 180-199

200

Sonstiger Bezug; Einmalzahlung

Lohnarten von 200-289

290

Sonstiger Bezug; Sozialversicherungsfrei

Lohnarten von 290-299

300

Besteuerung mehrere Kalenderjahre; Einmalzahlung

Lohnarten von 300-339

340

Besteuerung mehrere Kalenderjahre; Soz.vers.frei

Lohnarten von 340-349

350

Steuerfrei; Sozialversicherungsfrei

Lohnarten von 350-429

430

Steuerfrei; Einmalzahlung

Lohnarten von 430-449

450

Steuerpflichtig; Sozialversicherungsfrei

Lohnarten von 450-474

475

Steuerfrei; Sozialversicherungspflichtig

Lohnarten von 475-499

500

Pauschal besteuert Satz -0-; Arbeitgeber trägt

Lohnarten von 500-549

550

Pauschal besteuert Satz -0-; Arbeitnehmer trägt

Lohnarten von 550-599

600

Pauschal besteuert Satz -1-; Arbeitgeber trägt

Lohnarten von 600-649

650

Pauschal besteuert Satz -1-; Arbeitnehmer trägt

Lohnarten von 650-699

700

Pauschal besteuert Satz -2-; Arbeitgeber trägt

Lohnarten von 700-749

750

Pauschal besteuert Satz -2-; Arbeitnehmer trägt

Lohnarten von 750-799

800

Pauschal besteuert Satz -3-; Arbeitgeber  trägt

Lohnarten von 800-849

850

Pauschal besteuert Satz -3-; Arbeitnehmer trägt

Lohnarten von 850-899

900

Allgemeine Abzüge

Lohnarten von 900-948

949

Abzug Überzahlung Vormonat

Lohnart 949

950

Allgemeine Zuzahlungen

Lohnarten von 950-999

 

2. Sie stellen sich Ihre Nummernkreise selbst zusammen. Über das Feld BUCHUNG können Sie dann die Lohnart dem systeminternen Buchungskreis zuordnen, damit das Programm weiterhin erkennen kann, wie die Lohnart steuer- bzw. sozialversicherungsrechtlich zu behandeln ist.

 

BUCHUNG

Falls Sie ein eigenes Nummerkreissystem für Lohnarten verwenden wollen, müssen Sie hier die Lohnart dem systeminternen Buchungskreis zuordnen. Durch diese Zuordnung der Lohnart in einen bestimmten Buchungskreis erkennt das Programm, wie die Lohnart steuer- bzw. sozialversicherungsrechtlich zu behandeln ist. Wenn Sie die [F5]-Taste betätigen oder auf die Pfeiltaste klicken, werden Ihnen die zulässigen Buchungskreise und ihre Bedeutung in einer Dropdownliste angezeigt.

 

Hinweis:

Nummer 500 - 800 bzw. Buchungskreis 13 - 20

Bitte beachten Sie, dass die Lohnarten 500 bis 850 bzw. die Buchungskreise 13-20 nicht für pauschalbesteuerte Aushilfen heranzuziehen sind, sondern für pauschal besteuerte Arbeitgeberleistungen (z.B. Fahrtkostenzuschuss).

 

BEZEICHNUNG

Hier ist die Bezeichnung der Lohnart anzugeben, z. B. Gehalt. Diese Bezeichnung wird in die Bruttolohnerfassung übernommen.

 

 

Der Bereich "Übernahme konstanter Beträge in die Bruttolohnerfassung"

 

STUNDENVORSCHLAG

Hier kann für die Lohnart ein Stundenvorschlag hinterlegt werden. Dieser Vorschlag wird innerhalb der Bruttolohnerfassung  herangezogen (z.B. Gehalt mit Stundenvorschlag 1, da hier keine Stunden abgerechnet werden, sondern die Multiplikation mit Faktor 1 erfolgt).

 

BETRAGSVORSCHLAG

Geben Sie hier einen Betrag ein, der bei Aufruf dieser Lohnart in der Bruttolohnerfassung vorgeschlagen wird. Denkbar wäre ein solcher Vorschlag bei der Lohnart „Vermögenswirksame Leistung" - Arbeitgeberzuschuss.

 

PROZENTVORSCHLAG

Geben Sie einen Prozentsatz an, mit der diese Lohnart innerhalb der Bruttolohnerfassung abgerechnet werden soll.

 

Beispiel:

Das Gehalt beträgt  2000,00 EUR

Das Urlaubsgeld ist 50% vom Bruttolohn, also 1000,00 EURO

Geben Sie als Prozentvorschlag für die Lohnart „Urlaubsgeld" 50% als Prozentvorschlag ein.

 

 

Der Bereich "Übernahme von Stammdaten in die Bruttolohnerfassung"

 

ÜBERNAHME BETRAG

Hier geben Sie an, welcher Betrag in EUR aus den Personalstammdaten in die Bruttolohnerfassung übernommen werden soll, wenn diese Lohnart erfasst wird. Die [F5]-Taste oder ein Mausklick auf die Pfeiltaste öffnet eine Dropdownliste mit folgenden Auswahlmöglichkeiten:

 

00 = Keine

Es erfolgt keine Betragsübernahme aus den Personalstammdaten.

 

01 = Gehalt

Es wird aus dem ð Personalstamm der im Feld GEHALT hinterlegte Betrag übernommen.

 

02 = Stundensatz 1

Diese Option übernimmt den ð Stundensatz 1, der im Personalstamm hinterlegt ist (Feld: STUNDENSATZ 1/2/3).

 

03 = Stundensatz 2

Diese Option übernimmt den ð Stundensatz 2, der im Personalstamm hinterlegt ist (Feld: STUNDENSATZ 1/2/3).

 

04 = Stundensatz 3

Diese Option übernimmt den ð Stundensatz 3, der im Personalstamm hinterlegt ist (Feld: STUNDENSATZ 1/2/3).

 

05 = Durchschnitt 1

Hier wird der Betrag herangezogen, der sich aus der Berechnung des 1. Monatsdurchschnitts ergibt.

 

06 = Durchschnitt 2

Hier wird der Betrag herangezogen, der sich aus der Berechnung des 2. Monatsdurchschnitts ergibt.

 

07 = KUG Stundensatz

Seit 1998 nicht mehr erforderlich durch die gesetzliche Änderung der KUG-Berechnung.

 

08 = KUG Ausgangssatz

Seit 1998 nicht mehr erforderlich durch die gesetzliche Änderung der KUG-Berechnung.

 

09 = Listenpreis PKW

Diese Option übernimmt den im ð Personalstamm hinterlegten PKW-Listenpreis in die Bruttolohnerfassung.

 

10 = PKW Pauschal EURO/KM

Über diesen Schlüssel wird die ð Werbungskostenpauschale aus dem Firmenstamm in die Bruttolohnerfassung übernommen.

 

11 = KUG Nettoentgelt

Dieses Kennzeichen erhalten alle Lohnarten mit denen das Kurzarbeitergeld erfasst wird. Der KUG-Betrag wird dann vom Programm automatisch innerhalb der Bruttolohnerfassung errechnet und eingesetzt.

 

Hinweis:

KUG-Nettoentgelt

Zusätzlich ist das Feld ÜBERNAHME STATISTIK mit "09 (Kurzarbeitergeld)" zu verschlüsseln. Im Feld ÜBERNAHME STD/TAGE ist die Schlüsselzahl "00 (Keine) einzutragen.

 

12 = Zeitkonto

In dieser Programmversion ohne Funktion. Diese Option wurde durch das Feld ð WERTGUTHABEN ersetzt.

 

13 = Durchschnitt 3

Hier wird der Betrag herangezogen, der sich aus der Berechnung des 3. Monatsdurchschnitts ergibt.

 

14 = Durchschnitt 4

Hier wird der Betrag herangezogen, der sich aus der Berechnung des 4. Monatsdurchschnitts ergibt.

 

15 = Durchschnitt 5

Hier wird der Betrag herangezogen, der sich aus der Berechnung des 5. Monatsdurchschnitts ergibt.

 

16 = KUG Soll-Ist Differenz

Übernommen wird die Differenz zwischen Soll- und Istentgelt (Kurzarbeitergeld).

 

17 = Vorheriger Pos-Betrag

Übernommen wird der Betrag der vorherigen Lohnposition.

 

18 = WGH aus ATZ-Brutto

Übernommen werden die Wertguthaben im Rahmen der Altersteilzeit.

 

19 = ATZ-Aufstockung (AtG-2004)

Übernommen wird das regelmäßige Arbeitsentgelt.

 

20 = Listenpreis PKW abzgl. Vorposition

Übernommen wird der Bruttolistenpreis aus dem Personalstamm abzgl. der Vorposition aus der Bruttolohnerfassung.

 

21 = Gehalt ohne Rückspeicherung

Es wird aus dem ð Personalstamm der im Feld GEHALT hinterlegte Betrag übernommen. Sie können bei der Bruttolohnerfassung für den aktuellen Zeitraum ein abweichendes Gehalt eingeben, welches nicht in den Personalstamm in das Feld GEHALT zurück geschrieben wird.

 

22 = Stundensatz 1 ohne Rückspeicherung

Diese Option übernimmt den ð Stundensatz 1, der im Personalstamm hinterlegt ist (Feld: STUNDENSATZ 1/2/3). Sie können bei der Bruttolohnerfassung für den aktuellen Zeitraum einen abweichenden Stundensatz eingeben, welcher nicht in das Feld STUNDENSATZ 1 des Personalstammes zurück geschrieben wird.

 

23 = Stundensatz 2 ohne Rückspeicherung

Diese Option übernimmt den ð Stundensatz 2, der im Personalstamm hinterlegt ist (Feld: STUNDENSATZ 1/2/3). Sie können bei der Bruttolohnerfassung für den aktuellen Zeitraum einen abweichenden Stundensatz eingeben, welcher nicht in das Feld STUNDENSATZ 2 des Personalstammes zurück geschrieben wird.

 

24 = Stundensatz 3 ohne Rückspeicherung

Diese Option übernimmt den ð Stundensatz 3, der im Personalstamm hinterlegt ist (Feld: STUNDENSATZ 1/2/3). Sie können bei der Bruttolohnerfassung für den aktuellen Zeitraum einen abweichenden Stundensatz eingeben, welcher nicht in das Feld STUNDENSATZ 3 des Personalstammes zurück geschrieben wird.

 

ÜBERNAHME STD/TAGE

Hier wird angegeben, wie die mit dieser Lohnart erfassten Stunden bzw. Tage in die Stunden- bzw. Tagesstatistik (Bruttolohnerfassung) einfließen. Die [F5]-Taste oder ein Mausklick auf die Pfeiltaste öffnet eine Dropdownliste mit folgenden Auswahlmöglichkeiten:

 

00 = Keine

01 = Normalstunden

02 = Überstunden

03 = Urlaubsstunden

04 = Feiertagsstunden

05 = Lohnfortzahlung U1

10 = Lohnfortzahlung U2

06 = Arbeitstage

07 = Krankheitstage

08 = Feiertage

09 = Urlaubstage

11 = KUG Ausfallstunden

12 = KUG Ausfallstunden/Krank

 

Hinweis:

KUG-Ausfallstunden (Schlüsselzahl 11+12)

Lohnarten, mit denen Sie die ausgefallenen Stunden erfassen, werden im Feld ÜBERNAHME STD/TAGE entweder mit 11 oder mit 12 verschlüsselt. Eine Lohnart mit Schlüssel 12 ist zu verwenden, wenn der Arbeitnehmer in der Zeit der Kurzarbeit Lohnfortzahlung erhält.

 

Hinweis:

Übernahme Std/Tage

Bitte beachten Sie, dass der Gesamtbetrag aus der Lohnart mit Option 5 und 10 = „Lohnfortzahlung gemäß § 10 Lohnfortzahlungsgesetz" von der zuständigen Umlagekrankenkasse zu einem festgelegten Prozentsatz erstattet wird (z. B. Satzungsgemäß 80 % der Arbeitgeberaufwendungen bei Krankheit oder Mutterschaft eines Arbeitnehmers). Diese Erstattung wird auf dem Beitragsnachweis von der Gesamtsumme der Sozialversicherungsbeiträge in Abzug gebracht.

 

ÜBERNAHME STATISTIK

Hier bestimmen Sie, in welche Statistik die entsprechende Lohnart einfließen soll. Diese Werte werden für die Ausgabe der Lohnsteuerbescheinigung herangezogen (Lohnsteuerkarte). Die [F5]-Taste oder ein Mausklick auf die Pfeiltaste öffnet eine Dropdownliste mit folgenden Auswahlmöglichkeiten:

 

00 = Keine

01 = geldwerter Vorteil

02 = pauschalbesteuerte Fahrtkosten

03 = steuerfreie Verpflegungszuschüsse

04 = Zuschuss Mutterschaftsgeld

05 = doppelte Haushaltsführung

06 = Bergmannsprämien

07 = Doppelbesteuerung

08 = Auslandstätigkeit

09 = Kurzarbeitergeld

10 = AT Aufstockung I

11 = AT Aufstockung II

12 = Arbeitslohn mKJ

13 = Entschädigung

14 = Versorgungsbezüge mKJ

15 = st.freie Fahrtkosten

16 = KUG Fiktiv-Brutto

17 = Kürzungsbetr. f. Handelsschiffe

18 = stfrei Pensionsbeiträge

19 = stpfl. Beträge für mKJ

20 = mon. Versorgungsbezüge

21 = Sterbegeld/Kaptitalabf. bei Vers.Bezüge

22 = Kaptitalabf. bei Vers.Bezüge mKJ

23 = DV Gehaltsumwandlung aus AE

24 = DV Gehaltsumwandlung aus EGA

25 = Arbeitsentgelt nach §23c SGB IV

26 = SFN-Zuschläge

27 = SV-Frei bis 4% BBG

28 = Arbeitsentgelt nach §23c SGB IV (anteilig)

29 = SV-Freie EGA bis 4% BBG

30 = AG-Zuzahlung zur RV

31 = nicht kapitalgedeckte Altersversorgung

32 = SV-Frei bis 1752 Euro

33 = SV-Freie EGA bis 1752 Euro

 

Das Lohnkonto Bildschirm - Die Karteikarte "Statistik"

 

 

Der Bereich "Steuerungskennzeichen"

 

FIKTIVERMITTLUNG

Ist die Lohnart durch dieses Kontrollfeld für eine Fiktivermittlung gekennzeichnet, so fließt diese Lohnart nicht in das Gesamtbrutto ein und der Betrag dieser Lohnart wird nicht ausgezahlt. Diese Lohnart wird aber - je nach Wahl des Lohnartennummernkreises - als steuerpflichtig bzw. sozialversicherungspflichtig behandelt. Diese Fiktivermittlung wird z.B. bei Sachbezügen angewandt.

Aktiver Status þ = Lohnart wird für Fiktivermittlung herangezogen

 

KENNZ.TEILZEIT-EGA

Aktivieren þ Sie den Status dieses Feldes, wenn Sie mit dieser Lohnart Einmalzahlungen für Arbeitnehmer in Altersteilzeit erfassen wollen.

 

AUSZAHLUNG VORSCHUSS

Ist der Status dieses Feldes aktiviert þ, können Entgelte, die über diese Lohnart erfasst wurden, als Vorschuss ausgezahlt werden.

 

LFD. ARBEITSENTGELT

Aktivieren þ Sie den Status dieses Feldes, wenn mit dieser Lohnart laufendes Arbeitsentgelt abgerechnet wird. In beitragsfreien Zeiträumen (Unterbrechungen) kann diese Lohnart dann nicht erfasst werden. Soll eine Erfassung auch in beitragsfreien Zeiträumen möglich sein (z.B. Arbeitgeberzuschuss zum VWL), müssen Sie den Status dieses Feldes deaktivieren.

 

EGA FRÜH. BESCHÄFT.

Ist der Status dieses Feldes deaktiviert, erfolgt keine Märzklauselprüfung für Einmalzahlungen, die mit dieser Lohnart erfasst werden. Lohnarten mit diesem Kennzeichen sind relevant für nachträgliche Einmalzahlungen, welche die ersten drei Monate des Kalenderjahres betreffen (Märzklausel) bei einem, gegenüber dem Zuordnungszeitraum, geänderten Beschäftigungsverhältnis im Auszahlungsmonat.

 

Beispiel:

Ein Mitarbeiter hat vom 01.01 bis 31.03 den Beitragsschlüssel 1/1/1/1. Ab dem 01.04 wird die Beschäftigung als Minijob mit dem Beitragsschlüssel auf 6/5/0/0 weitergeführt. Zusätzlich erhält er im Monat 04 einen Bonus für Leistungen aus dem ersten Quartal.

Die Leistung ist mit dem Beitragsschlüssel 1/1/1/1 aus dem Beschäftigungsverhältnis vom 01.01 bis 31.03 über eine Rückrechnung (Korrektur im Monat 03) abzurechnen. Die Märzklauselprüfung darf hier nicht angewendet werden, weil die Auszahlung im April erfolgt (Auszahlungsmonat). Für die Rückrechnung ist also eine Lohnart zu verwenden, für die keine Märzklauselprüfung erfolgt.

 

ATZ-100% LEISTUNG

Dieses Kennzeichen ist für Lohnarten zu aktivieren, mit denen Leistungen für Arbeitnehmer in Altersteilzeit abgerechnet werden, die nicht um die Hälfte reduziert sind (z.B. Sachleistungen). Für diese Leistungen gelten nicht die steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Besonderheiten des Altersteilzeitgesetzes.

 

FOLGELOHNART

In diesem Feld können Sie eine weitere Lohnart eintragen, die automatisch innerhalb der Bruttolohnerfassung herangezogen wird, sobald Sie die aktuelle Lohnart in der Bruttolohnerfassung speichern.

 

Beispiel:

Für die Lohnart 51 „Private KFZ-Nutzung 1 %" tragen Sie eine Folgelohnart 500 „Private KFZ-Nutzung Wohnung/Arbeitsstätte Pauschal 15 %" ein. Wenn Sie nun die Lohnart 51 in der Bruttolohnerfassung eingeben und abspeichern, wird automatisch die Lohnart 500 herangezogen und ebenfalls gespeichert.

 

TIPP:

Auch der hier hinterlegten Folgelohnart können Sie eine weitere Folgelohnart zuordnen. Somit ist es möglich, über eine Lohnart automatisch mehrere Lohnarten in die Bruttolohnerfassung einzufügen.

 

AUTOM. EINFÜGEN

Aktivieren Sie den Status þ dieses Kontrollfeldes, wenn die Folgelohnart(en) ohne Abfrage innerhalb der Bruttolohnerfassung übernommen werden sollen. Wenn Sie den Status dieses Kontrollfeldes deaktivieren, erfolgt vor der Übernahme der Folgelohnart(en) eine Sicherheitsabfrage.

 

WERTGUTHABEN

Hier geben Sie an, ob (gleichzeitig) mit dieser Lohnart Wertguthaben gebildet oder abgebaut werden sollen. Mit der Funktionstaste [F5] oder einem Klick auf die Pfeiltaste können Sie aus folgenden Schlüsselzahlen auswählen:

 

00 = Keine

01 = Wertguthaben bilden

02 = Zeitguthaben bilden

03 = Freistellung Wertguthaben West

04 = Freistellung Wertguthaben Ost

05 = Freistellung Zeitguthaben West

06 = Freistellung Zeitguthaben Ost

07 = Störfall Wertguthaben West

08 = Störfall Wertguthaben Ost

09 = Störfall Zeitguthaben West

10 = Störfall Zeitguthaben Ost

 

Hinweis:

Wertguthaben

Guthabenbildung

Die Lohnart für die Guthabenbildung (Zeit- und Geldguthaben) auf Arbeitszeitkonten ist im gleichen Nummernkreis bzw. Buchungskreis anzulegen, wie die Lohnart, mit der die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers vergütet wird. Die Lohnart ist im Feld WERTGUTHABEN mit 01 oder 02 zu verschlüsseln.

 

Beispiel:

Mitarbeiter 32 hat im Monat Mai ein Wertguthabenanspruch von 592,50 Euro. Die Gutschrift soll auf seinem Arbeitszeitkonto gleich lautend erfolgen. Sein Gehalt beträgt monatlich 3950 Euro. Für den Monat Mai wird die Bruttolohnabrechnung des Mitarbeiters über 2 Lohnarten gesteuert: Eine Lohnart für die Erfassung des Gehalts i.H.v. 3950 Euro und eine weitere Lohnart des gleichen Nummern- bzw. Buchungskreises für die Erfassung der Guthabenbildung (Wertguthaben) auf dem Arbeitszeitkonto mit 592,50 Euro.

 

Freistellung (Entnahme)

In einer Freistellungsphase muss das Arbeitsentgelt über eine Lohnart mit dem Wertguthabenschlüssel 03,04,05 oder 06 erfasst werden, um gleichzeitig das Wertguthaben (Geld- oder Zeitguthaben) abzubauen (Entnahme). Auch hier ist diese Lohnart im gleichen Nummernkreis bzw. Buchungskreis anzulegen, wie die Lohnart, mit der die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers vergütet wird.

 

Erfolgt im Abrechnungsmonat gleichzeitig mit der Freistellung eine Vergütung von im Abrechnungsmonat erbrachter Arbeitsleistung, ist diese auch nur anteilig zu vergüten.

 

Beispiel:

Mitarbeiter 32 hat ein Wertguthaben von 592,50 Euro auf seinem Arbeitszeitkonto angespart. Im Monat August lässt er sich hierfür 3 Tage freistellen. Das Guthaben ist damit aufgebraucht, also vollständig entnommen. Sein Gehalt beträgt monatlich 3950 Euro. Für den Monat August wird die Bruttolohnabrechnung des Mitarbeiters über 2 Lohnarten gesteuert: Eine Lohnart für die Erfassung des anteiligen Gehalts i.H.v. 3357,50 Euro und eine weitere Lohnart des gleichen Nummern- bzw. Buchungskreises für die Erfassung der Entnahme (Freistellung) mit 592,50 Euro.

 

 

Störfall

Die Lohnart für die Auszahlung des Arbeitszeitguthabens (Zeit- und Geldguthaben) ist im gleichen Nummernkreis bzw. Buchungskreis anzulegen, wie die Lohnart, mit der die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers regelmäßig vergütet wird. Die Lohnart ist im Feld WERTGUTHABEN mit 07, 08, 09 oder 10 zu verschlüsseln.

 

Beispiel:

Mitarbeiter 32 hat ein Wertguthaben von 592,50 Euro auf seinem Arbeitszeitkonto angespart. Im Monat August lässt er sich dieses Guthaben vollständig auszahlen. Sein Gehalt beträgt monatlich 3950 Euro. Für den Monat August wird die Bruttolohnabrechnung des Mitarbeiters über 2 Lohnarten gesteuert: Eine Lohnart für die Erfassung des Gehalts i.H.v. 3950,00 Euro und eine weitere Lohnart des gleichen Nummern- bzw. Buchungskreises für die Erfassung der Auszahlung (Störfall) mit 592,50 Euro.

 

KUG-SOLLENTGELT

Aktivieren Sie den Status dieses Feldes þ bei allen Lohnarten, die zur automatischen Ermittlung des Sollentgelts herangezogen werden sollen, wenn Kurzarbeitergeld ausgezahlt wird. Dies sind grundsätzlich alle Lohnarten mit denen das regelmäßige laufende Arbeitsentgelt einschließlich etwaiger Zulagen abgerechnet wird. Entgelte für Mehrarbeit oder Einmalzahlungen gehören nicht zum Sollentgelt, entsprechend ist bei solchen Lohnarten der Status dieses Feldes zu deaktivieren.

 

Beispiel KUG-Abrechnung:

Im Monat April sind 60 Stunden im Rahmen der Kurzarbeit ausgefallen. 100 Stunden wurden regulär gearbeitet.

Folgende Lohnpositionen sind mindestens anzulegen:

 

1.  Eine Lohnposition mit einer Lohnart, mit der die Arbeitsleistung von 100 Stunden regulär vergütet wird. Das Feld KUG-SOLLENTGELT ist in dieser Lohnart aktiviert þ.

 

2.  Eine weitere Lohnposition mit einer Lohnart zur Erfassung der 60 Ausfallstunden. Hier wird kein Betrag übernommen oder manuell erfasst. Die Lohnart ist im Feld ÜBERNAHME STD/TAGE entweder mit 11 oder mit 12 verschlüsselt.

 

3.  Eine dritte Lohnart für das Kurzarbeitergeld. Die Lohnart ist wie folgt verschlüsselt:

 

- Im Feld ÜBERNAHME STATISTIK ist die Kennzahl "09 (Kurzarbeitergeld)" eingetragen.

- Das Feld ÜBERNAHME BETRAG ist mit "11 (KUG-Nettoentgelt) verschlüsselt.

- Im Feld ÜBERNAHME STD/TAGE ist die Schlüsselzahl "00 (Keine) einzutragen.

 

Das Programm ermittelt für diese Lohnposition den Betrag automatisch. Bei Verlassen der Bruttolohnerfassung wird die Lohnposition überprüft und ggf. nochmals geändert, falls nach Erfassung der Lohnposition Änderungen an den davor eingegebenen Lohnpositionen vorgenommen wurden.

 

NUR KUG-SOLLENTGELT

Aktivieren Sie den Status dieses Feldes þ, wenn der Betrag der Lohnart zusätzlich in das Sollbrutto mit einfließen soll.

 

ATZ-REGELMÄSSIGES AE

Aktivieren Sie den Status dieses Feldes þ, wenn die Lohnart als regelmäßiges Arbeitsentgelt innerhalb der Altersteilzeit zu berücksichtigen ist.

 

LOHNART DRUCKEN

Dieses Kontrollfeld bestimmt, ob die Lohnart innerhalb des Lohnzettels ausgedruckt werden soll.

Aktiver Status þ = Lohnart wird ausgedruckt

 

GEFAHRENTARIFSTELLE

Hier kann die Gefahrentarifstelle manuell eingetragen werden. Alternativ können Sie die Gefahrentarifstelle im Feld KENNZEICHEN GTS über ein Dropdownmenü auswählen und eintragen.

 

KENNZEICHEN GTS

Hier können Sie mit [F5] aus dem Dropdownmenü die gewünschte Gefahrentarifstelle auswählen und mit [RETURN] in das Feld übernehmen. Soll bspw. bei einer Lohnart generell die Gefahrentarifstelle 1 aus dem Personalstamm verwendet werden, wählen Sie im Dropdownmenü "1 GTS aus PEStamm". Möchten Sie jeweils manuell in der Bruttolohnerfassung die Gefahrentarifstelle zuordnen, füllen Sie das Feld mit "0 GTS manuell eingeben".

 

PFÄNDUNG

In diesem Feld wird die Pfändbarkeit der Lohnart festgelegt. Dafür stehen Ihnen mit [F5] folgende Optionen zur Verfügung:

 

0  Voll pfändbar

1  zu 50% pfändbar

2  nicht pfändbar

3  bis 500€ nicht pfändbar

 

PRÜF. PAUSCHALSTEUER

Aktivieren Sie den Status dieses Feldes þ, wenn bei dieser Lohnart die Pauschalsteuergrenze geprüft werden soll.

 

PRÜFUNG 4% BBG

Aktivieren Sie den Status dieses Feldes þ, wenn z.B. im Falle einer Direktversicherung eine Prüfung der 4% Bemessungsgrenze erfolgen soll.