Die Karteikarte „Allgemein" stellt Felder für die allgemeine Steuerung der Lohnarten bereit.

Folgende Felder werden bereitgestellt:
Die Lohnartennummer ist der Ordnungsbegriff der Lohnarten. In diesem Feld müssen Sie eine Lohnartennummer eintragen oder vergeben bzw. es wird die übernommene Lohnartennummer angezeigt. Sie können 999 Lohnarten anlegen. Bei der Neuanlage von Lohnarten und der Vergabe von Lohnartennummern haben Sie zwei Möglichkeiten:
1. Sie orientieren sich an bestimmten vom Programm vorgegebenen Nummernkreisen. Durch die Einordnung der Lohnart in einen bestimmten Nummernkreis erkennt das System, wie die Lohnart steuer- bzw. sozialversicherungsrechtlich zu behandeln ist. Wenn Sie die [F5]-Taste betätigen oder auf die Pfeiltaste klicken, werden Ihnen die zulässigen Nummernkreise und ihre Bedeutung in einer Dropdownliste angezeigt.
001 |
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Lohnarten von 001-179 |
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180 |
Steuerpflichtig; Einmalzahlung bis 300 DM |
Lohnarten von 180-199 |
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200 |
Sonstiger Bezug; Einmalzahlung |
Lohnarten von 200-289 |
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290 |
Sonstiger Bezug; Sozialversicherungsfrei |
Lohnarten von 290-299 |
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300 |
Besteuerung mehrere Kalenderjahre; Einmalzahlung |
Lohnarten von 300-339 |
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340 |
Besteuerung mehrere Kalenderjahre; Soz.vers.frei |
Lohnarten von 340-349 |
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350 |
Steuerfrei; Sozialversicherungsfrei |
Lohnarten von 350-429 |
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430 |
Steuerfrei; Einmalzahlung |
Lohnarten von 430-449 |
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450 |
Steuerpflichtig; Sozialversicherungsfrei |
Lohnarten von 450-474 |
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475 |
Steuerfrei; Sozialversicherungspflichtig |
Lohnarten von 475-499 |
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500 |
Pauschal besteuert Satz -0-; Arbeitgeber trägt |
Lohnarten von 500-549 |
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550 |
Pauschal besteuert Satz -0-; Arbeitnehmer trägt |
Lohnarten von 550-599 |
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600 |
Pauschal besteuert Satz -1-; Arbeitgeber trägt |
Lohnarten von 600-649 |
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650 |
Pauschal besteuert Satz -1-; Arbeitnehmer trägt |
Lohnarten von 650-699 |
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700 |
Pauschal besteuert Satz -2-; Arbeitgeber trägt |
Lohnarten von 700-749 |
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750 |
Pauschal besteuert Satz -2-; Arbeitnehmer trägt |
Lohnarten von 750-799 |
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800 |
Pauschal besteuert Satz -3-; Arbeitgeber trägt |
Lohnarten von 800-849 |
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850 |
Pauschal besteuert Satz -3-; Arbeitnehmer trägt |
Lohnarten von 850-899 |
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900 |
Allgemeine Abzüge |
Lohnarten von 900-948 |
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949 |
Abzug Überzahlung Vormonat |
Lohnart 949 |
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950 |
Allgemeine Zuzahlungen |
Lohnarten von 950-999 |
2. Sie stellen sich Ihre Nummernkreise selbst zusammen. Über das Feld BUCHUNG können Sie dann die Lohnart dem systeminternen Buchungskreis zuordnen, damit das Programm weiterhin erkennen kann, wie die Lohnart steuer- bzw. sozialversicherungsrechtlich zu behandeln ist.
Falls Sie ein eigenes Nummerkreissystem für Lohnarten verwenden wollen, müssen Sie hier die Lohnart dem systeminternen Buchungskreis zuordnen. Durch diese Zuordnung der Lohnart in einen bestimmten Buchungskreis erkennt das Programm, wie die Lohnart steuer- bzw. sozialversicherungsrechtlich zu behandeln ist. Wenn Sie die [F5]-Taste betätigen oder auf die Pfeiltaste klicken, werden Ihnen die zulässigen Buchungskreise und ihre Bedeutung in einer Dropdownliste angezeigt.
Hinweis: Nummer 500 - 800 bzw. Buchungskreis 13 - 20 |
Bitte beachten Sie, dass die Lohnarten 500 bis 850 bzw. die Buchungskreise 13-20 nicht für pauschalbesteuerte Aushilfen heranzuziehen sind, sondern für pauschal besteuerte Arbeitgeberleistungen (z.B. Fahrtkostenzuschuss). |
Hier ist die Bezeichnung der Lohnart anzugeben, z. B. Gehalt. Diese Bezeichnung wird in die Bruttolohnerfassung übernommen.
Der Bereich "Übernahme konstanter Beträge in die Bruttolohnerfassung"
Hier kann für die Lohnart ein Stundenvorschlag hinterlegt werden. Dieser Vorschlag wird innerhalb der Bruttolohnerfassung herangezogen (z.B. Gehalt mit Stundenvorschlag 1, da hier keine Stunden abgerechnet werden, sondern die Multiplikation mit Faktor 1 erfolgt).
Geben Sie hier einen Betrag ein, der bei Aufruf dieser Lohnart in der Bruttolohnerfassung vorgeschlagen wird. Denkbar wäre ein solcher Vorschlag bei der Lohnart „Vermögenswirksame Leistung" - Arbeitgeberzuschuss.
Geben Sie einen Prozentsatz an, mit der diese Lohnart innerhalb der Bruttolohnerfassung abgerechnet werden soll.
Beispiel:
Das Gehalt beträgt 2000,00 EUR
Das Urlaubsgeld ist 50% vom Bruttolohn, also 1000,00 EURO
Geben Sie als Prozentvorschlag für die Lohnart „Urlaubsgeld" 50% als Prozentvorschlag ein.
Der Bereich "Übernahme von Stammdaten in die Bruttolohnerfassung"
Hier geben Sie an, welcher Betrag in EUR aus den Personalstammdaten in die Bruttolohnerfassung übernommen werden soll, wenn diese Lohnart erfasst wird. Die [F5]-Taste oder ein Mausklick auf die Pfeiltaste öffnet eine Dropdownliste mit folgenden Auswahlmöglichkeiten:
00 = Keine
Es erfolgt keine Betragsübernahme aus den Personalstammdaten.
01 = Gehalt
Es wird aus dem ð Personalstamm der im Feld GEHALT hinterlegte Betrag übernommen.
02 = Stundensatz 1
Diese Option übernimmt den ð Stundensatz 1, der im Personalstamm hinterlegt ist (Feld: STUNDENSATZ 1/2/3).
03 = Stundensatz 2
Diese Option übernimmt den ð Stundensatz 2, der im Personalstamm hinterlegt ist (Feld: STUNDENSATZ 1/2/3).
04 = Stundensatz 3
Diese Option übernimmt den ð Stundensatz 3, der im Personalstamm hinterlegt ist (Feld: STUNDENSATZ 1/2/3).
05 = Durchschnitt 1
Hier wird der Betrag herangezogen, der sich aus der Berechnung des 1. Monatsdurchschnitts ergibt.
06 = Durchschnitt 2
Hier wird der Betrag herangezogen, der sich aus der Berechnung des 2. Monatsdurchschnitts ergibt.
07 = KUG Stundensatz
Seit 1998 nicht mehr erforderlich durch die gesetzliche Änderung der KUG-Berechnung.
08 = KUG Ausgangssatz
Seit 1998 nicht mehr erforderlich durch die gesetzliche Änderung der KUG-Berechnung.
09 = Listenpreis PKW
Diese Option übernimmt den im ð Personalstamm hinterlegten PKW-Listenpreis in die Bruttolohnerfassung.
10 = PKW Pauschal EURO/KM
Über diesen Schlüssel wird die ð Werbungskostenpauschale aus dem Firmenstamm in die Bruttolohnerfassung übernommen.
11 = KUG Nettoentgelt
Dieses Kennzeichen erhalten alle Lohnarten mit denen das Kurzarbeitergeld erfasst wird. Der KUG-Betrag wird dann vom Programm automatisch innerhalb der Bruttolohnerfassung errechnet und eingesetzt.
Hinweis: KUG-Nettoentgelt |
Zusätzlich ist das Feld ÜBERNAHME STATISTIK mit "09 (Kurzarbeitergeld)" zu verschlüsseln. Im Feld ÜBERNAHME STD/TAGE ist die Schlüsselzahl "00 (Keine) einzutragen. |
12 = Zeitkonto
In dieser Programmversion ohne Funktion. Diese Option wurde durch das Feld ð WERTGUTHABEN ersetzt.
13 = Durchschnitt 3
Hier wird der Betrag herangezogen, der sich aus der Berechnung des 3. Monatsdurchschnitts ergibt.
14 = Durchschnitt 4
Hier wird der Betrag herangezogen, der sich aus der Berechnung des 4. Monatsdurchschnitts ergibt.
15 = Durchschnitt 5
Hier wird der Betrag herangezogen, der sich aus der Berechnung des 5. Monatsdurchschnitts ergibt.
16 = KUG Soll-Ist Differenz
Übernommen wird die Differenz zwischen Soll- und Istentgelt (Kurzarbeitergeld).
17 = Vorheriger Pos-Betrag
Übernommen wird der Betrag der vorherigen Lohnposition.
18 = WGH aus ATZ-Brutto
Übernommen werden die Wertguthaben im Rahmen der Altersteilzeit.
19 = ATZ-Aufstockung (AtG-2004)
Übernommen wird das regelmäßige Arbeitsentgelt.
20 = Listenpreis PKW abzgl. Vorposition
Übernommen wird der Bruttolistenpreis aus dem Personalstamm abzgl. der Vorposition aus der Bruttolohnerfassung.
21 = Gehalt ohne Rückspeicherung
Es wird aus dem ð Personalstamm der im Feld GEHALT hinterlegte Betrag übernommen. Sie können bei der Bruttolohnerfassung für den aktuellen Zeitraum ein abweichendes Gehalt eingeben, welches nicht in den Personalstamm in das Feld GEHALT zurück geschrieben wird.
22 = Stundensatz 1 ohne Rückspeicherung
Diese Option übernimmt den ð Stundensatz 1, der im Personalstamm hinterlegt ist (Feld: STUNDENSATZ 1/2/3). Sie können bei der Bruttolohnerfassung für den aktuellen Zeitraum einen abweichenden Stundensatz eingeben, welcher nicht in das Feld STUNDENSATZ 1 des Personalstammes zurück geschrieben wird.
23 = Stundensatz 2 ohne Rückspeicherung
Diese Option übernimmt den ð Stundensatz 2, der im Personalstamm hinterlegt ist (Feld: STUNDENSATZ 1/2/3). Sie können bei der Bruttolohnerfassung für den aktuellen Zeitraum einen abweichenden Stundensatz eingeben, welcher nicht in das Feld STUNDENSATZ 2 des Personalstammes zurück geschrieben wird.
24 = Stundensatz 3 ohne Rückspeicherung
Diese Option übernimmt den ð Stundensatz 3, der im Personalstamm hinterlegt ist (Feld: STUNDENSATZ 1/2/3). Sie können bei der Bruttolohnerfassung für den aktuellen Zeitraum einen abweichenden Stundensatz eingeben, welcher nicht in das Feld STUNDENSATZ 3 des Personalstammes zurück geschrieben wird.
Hier wird angegeben, wie die mit dieser Lohnart erfassten Stunden bzw. Tage in die Stunden- bzw. Tagesstatistik (Bruttolohnerfassung) einfließen. Die [F5]-Taste oder ein Mausklick auf die Pfeiltaste öffnet eine Dropdownliste mit folgenden Auswahlmöglichkeiten:
00 = Keine
01 = Normalstunden
02 = Überstunden
03 = Urlaubsstunden
04 = Feiertagsstunden
05 = Lohnfortzahlung U1
10 = Lohnfortzahlung U2
06 = Arbeitstage
07 = Krankheitstage
08 = Feiertage
09 = Urlaubstage
11 = KUG Ausfallstunden
12 = KUG Ausfallstunden/Krank
Hinweis: KUG-Ausfallstunden (Schlüsselzahl 11+12) |
Lohnarten, mit denen Sie die ausgefallenen Stunden erfassen, werden im Feld ÜBERNAHME STD/TAGE entweder mit 11 oder mit 12 verschlüsselt. Eine Lohnart mit Schlüssel 12 ist zu verwenden, wenn der Arbeitnehmer in der Zeit der Kurzarbeit Lohnfortzahlung erhält. |
Hinweis: Übernahme Std/Tage |
Bitte beachten Sie, dass der Gesamtbetrag aus der Lohnart mit Option 5 und 10 = „Lohnfortzahlung gemäß § 10 Lohnfortzahlungsgesetz" von der zuständigen Umlagekrankenkasse zu einem festgelegten Prozentsatz erstattet wird (z. B. Satzungsgemäß 80 % der Arbeitgeberaufwendungen bei Krankheit oder Mutterschaft eines Arbeitnehmers). Diese Erstattung wird auf dem Beitragsnachweis von der Gesamtsumme der Sozialversicherungsbeiträge in Abzug gebracht. |
Hier bestimmen Sie, in welche Statistik die entsprechende Lohnart einfließen soll. Diese Werte werden für die Ausgabe der Lohnsteuerbescheinigung herangezogen (Lohnsteuerkarte). Die [F5]-Taste oder ein Mausklick auf die Pfeiltaste öffnet eine Dropdownliste mit folgenden Auswahlmöglichkeiten:
00 = Keine
01 = geldwerter Vorteil
02 = pauschalbesteuerte Fahrtkosten
03 = steuerfreie Verpflegungszuschüsse
04 = Zuschuss Mutterschaftsgeld
05 = doppelte Haushaltsführung
06 = Bergmannsprämien
07 = Doppelbesteuerung
08 = Auslandstätigkeit
09 = Kurzarbeitergeld
10 = AT Aufstockung I
11 = AT Aufstockung II
12 = Arbeitslohn mKJ
13 = Entschädigung
14 = Versorgungsbezüge mKJ
15 = st.freie Fahrtkosten
16 = KUG Fiktiv-Brutto
17 = Kürzungsbetr. f. Handelsschiffe
18 = stfrei Pensionsbeiträge
19 = stpfl. Beträge für mKJ
20 = mon. Versorgungsbezüge
21 = Sterbegeld/Kaptitalabf. bei Vers.Bezüge
22 = Kaptitalabf. bei Vers.Bezüge mKJ
23 = DV Gehaltsumwandlung aus AE
24 = DV Gehaltsumwandlung aus EGA
25 = Arbeitsentgelt nach §23c SGB IV
26 = SFN-Zuschläge
27 = SV-Frei bis 4% BBG
28 = Arbeitsentgelt nach §23c SGB IV (anteilig)
29 = SV-Freie EGA bis 4% BBG
30 = AG-Zuzahlung zur RV
31 = nicht kapitalgedeckte Altersversorgung
32 = SV-Frei bis 1752 Euro
33 = SV-Freie EGA bis 1752 Euro
Das Lohnkonto Bildschirm - Die Karteikarte "Statistik"
Der Bereich "Steuerungskennzeichen"
Ist die Lohnart durch dieses Kontrollfeld für eine Fiktivermittlung gekennzeichnet, so fließt diese Lohnart nicht in das Gesamtbrutto ein und der Betrag dieser Lohnart wird nicht ausgezahlt. Diese Lohnart wird aber - je nach Wahl des Lohnartennummernkreises - als steuerpflichtig bzw. sozialversicherungspflichtig behandelt. Diese Fiktivermittlung wird z.B. bei Sachbezügen angewandt.
Aktiver Status þ = Lohnart wird für Fiktivermittlung herangezogen
Aktivieren þ Sie den Status dieses Feldes, wenn Sie mit dieser Lohnart Einmalzahlungen für Arbeitnehmer in Altersteilzeit erfassen wollen.
Ist der Status dieses Feldes aktiviert þ, können Entgelte, die über diese Lohnart erfasst wurden, als Vorschuss ausgezahlt werden.
Aktivieren þ Sie den Status dieses Feldes, wenn mit dieser Lohnart laufendes Arbeitsentgelt abgerechnet wird. In beitragsfreien Zeiträumen (Unterbrechungen) kann diese Lohnart dann nicht erfasst werden. Soll eine Erfassung auch in beitragsfreien Zeiträumen möglich sein (z.B. Arbeitgeberzuschuss zum VWL), müssen Sie den Status dieses Feldes deaktivieren.
Ist der Status dieses Feldes deaktiviert, erfolgt keine Märzklauselprüfung für Einmalzahlungen, die mit dieser Lohnart erfasst werden. Lohnarten mit diesem Kennzeichen sind relevant für nachträgliche Einmalzahlungen, welche die ersten drei Monate des Kalenderjahres betreffen (Märzklausel) bei einem, gegenüber dem Zuordnungszeitraum, geänderten Beschäftigungsverhältnis im Auszahlungsmonat.
Beispiel:
Ein Mitarbeiter hat vom 01.01 bis 31.03 den Beitragsschlüssel 1/1/1/1. Ab dem 01.04 wird die Beschäftigung als Minijob mit dem Beitragsschlüssel auf 6/5/0/0 weitergeführt. Zusätzlich erhält er im Monat 04 einen Bonus für Leistungen aus dem ersten Quartal.
Die Leistung ist mit dem Beitragsschlüssel 1/1/1/1 aus dem Beschäftigungsverhältnis vom 01.01 bis 31.03 über eine Rückrechnung (Korrektur im Monat 03) abzurechnen. Die Märzklauselprüfung darf hier nicht angewendet werden, weil die Auszahlung im April erfolgt (Auszahlungsmonat). Für die Rückrechnung ist also eine Lohnart zu verwenden, für die keine Märzklauselprüfung erfolgt.
Dieses Kennzeichen ist für Lohnarten zu aktivieren, mit denen Leistungen für Arbeitnehmer in Altersteilzeit abgerechnet werden, die nicht um die Hälfte reduziert sind (z.B. Sachleistungen). Für diese Leistungen gelten nicht die steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Besonderheiten des Altersteilzeitgesetzes.
In diesem Feld können Sie eine weitere Lohnart eintragen, die automatisch innerhalb der Bruttolohnerfassung herangezogen wird, sobald Sie die aktuelle Lohnart in der Bruttolohnerfassung speichern.
Beispiel:
Für die Lohnart 51 „Private KFZ-Nutzung 1 %" tragen Sie eine Folgelohnart 500 „Private KFZ-Nutzung Wohnung/Arbeitsstätte Pauschal 15 %" ein. Wenn Sie nun die Lohnart 51 in der Bruttolohnerfassung eingeben und abspeichern, wird automatisch die Lohnart 500 herangezogen und ebenfalls gespeichert.
TIPP: |
Auch der hier hinterlegten Folgelohnart können Sie eine weitere Folgelohnart zuordnen. Somit ist es möglich, über eine Lohnart automatisch mehrere Lohnarten in die Bruttolohnerfassung einzufügen. |
Aktivieren Sie den Status þ dieses Kontrollfeldes, wenn die Folgelohnart(en) ohne Abfrage innerhalb der Bruttolohnerfassung übernommen werden sollen. Wenn Sie den Status dieses Kontrollfeldes deaktivieren, erfolgt vor der Übernahme der Folgelohnart(en) eine Sicherheitsabfrage.
Hier geben Sie an, ob (gleichzeitig) mit dieser Lohnart Wertguthaben gebildet oder abgebaut werden sollen. Mit der Funktionstaste [F5] oder einem Klick auf die Pfeiltaste können Sie aus folgenden Schlüsselzahlen auswählen:
00 = Keine
01 = Wertguthaben bilden
02 = Zeitguthaben bilden
03 = Freistellung Wertguthaben West
04 = Freistellung Wertguthaben Ost
05 = Freistellung Zeitguthaben West
06 = Freistellung Zeitguthaben Ost
07 = Störfall Wertguthaben West
08 = Störfall Wertguthaben Ost
09 = Störfall Zeitguthaben West
10 = Störfall Zeitguthaben Ost
Hinweis: Wertguthaben |
Guthabenbildung Die Lohnart für die Guthabenbildung (Zeit- und Geldguthaben) auf Arbeitszeitkonten ist im gleichen Nummernkreis bzw. Buchungskreis anzulegen, wie die Lohnart, mit der die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers vergütet wird. Die Lohnart ist im Feld WERTGUTHABEN mit 01 oder 02 zu verschlüsseln.
Beispiel: Mitarbeiter 32 hat im Monat Mai ein Wertguthabenanspruch von 592,50 Euro. Die Gutschrift soll auf seinem Arbeitszeitkonto gleich lautend erfolgen. Sein Gehalt beträgt monatlich 3950 Euro. Für den Monat Mai wird die Bruttolohnabrechnung des Mitarbeiters über 2 Lohnarten gesteuert: Eine Lohnart für die Erfassung des Gehalts i.H.v. 3950 Euro und eine weitere Lohnart des gleichen Nummern- bzw. Buchungskreises für die Erfassung der Guthabenbildung (Wertguthaben) auf dem Arbeitszeitkonto mit 592,50 Euro.
Freistellung (Entnahme) In einer Freistellungsphase muss das Arbeitsentgelt über eine Lohnart mit dem Wertguthabenschlüssel 03,04,05 oder 06 erfasst werden, um gleichzeitig das Wertguthaben (Geld- oder Zeitguthaben) abzubauen (Entnahme). Auch hier ist diese Lohnart im gleichen Nummernkreis bzw. Buchungskreis anzulegen, wie die Lohnart, mit der die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers vergütet wird.
Erfolgt im Abrechnungsmonat gleichzeitig mit der Freistellung eine Vergütung von im Abrechnungsmonat erbrachter Arbeitsleistung, ist diese auch nur anteilig zu vergüten.
Beispiel: Mitarbeiter 32 hat ein Wertguthaben von 592,50 Euro auf seinem Arbeitszeitkonto angespart. Im Monat August lässt er sich hierfür 3 Tage freistellen. Das Guthaben ist damit aufgebraucht, also vollständig entnommen. Sein Gehalt beträgt monatlich 3950 Euro. Für den Monat August wird die Bruttolohnabrechnung des Mitarbeiters über 2 Lohnarten gesteuert: Eine Lohnart für die Erfassung des anteiligen Gehalts i.H.v. 3357,50 Euro und eine weitere Lohnart des gleichen Nummern- bzw. Buchungskreises für die Erfassung der Entnahme (Freistellung) mit 592,50 Euro.
Störfall Die Lohnart für die Auszahlung des Arbeitszeitguthabens (Zeit- und Geldguthaben) ist im gleichen Nummernkreis bzw. Buchungskreis anzulegen, wie die Lohnart, mit der die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers regelmäßig vergütet wird. Die Lohnart ist im Feld WERTGUTHABEN mit 07, 08, 09 oder 10 zu verschlüsseln.
Beispiel: Mitarbeiter 32 hat ein Wertguthaben von 592,50 Euro auf seinem Arbeitszeitkonto angespart. Im Monat August lässt er sich dieses Guthaben vollständig auszahlen. Sein Gehalt beträgt monatlich 3950 Euro. Für den Monat August wird die Bruttolohnabrechnung des Mitarbeiters über 2 Lohnarten gesteuert: Eine Lohnart für die Erfassung des Gehalts i.H.v. 3950,00 Euro und eine weitere Lohnart des gleichen Nummern- bzw. Buchungskreises für die Erfassung der Auszahlung (Störfall) mit 592,50 Euro. |
Aktivieren Sie den Status dieses Feldes þ bei allen Lohnarten, die zur automatischen Ermittlung des Sollentgelts herangezogen werden sollen, wenn Kurzarbeitergeld ausgezahlt wird. Dies sind grundsätzlich alle Lohnarten mit denen das regelmäßige laufende Arbeitsentgelt einschließlich etwaiger Zulagen abgerechnet wird. Entgelte für Mehrarbeit oder Einmalzahlungen gehören nicht zum Sollentgelt, entsprechend ist bei solchen Lohnarten der Status dieses Feldes zu deaktivieren.
Beispiel KUG-Abrechnung:
Im Monat April sind 60 Stunden im Rahmen der Kurzarbeit ausgefallen. 100 Stunden wurden regulär gearbeitet.
Folgende Lohnpositionen sind mindestens anzulegen:
1. Eine Lohnposition mit einer Lohnart, mit der die Arbeitsleistung von 100 Stunden regulär vergütet wird. Das Feld KUG-SOLLENTGELT ist in dieser Lohnart aktiviert þ.
2. Eine weitere Lohnposition mit einer Lohnart zur Erfassung der 60 Ausfallstunden. Hier wird kein Betrag übernommen oder manuell erfasst. Die Lohnart ist im Feld ÜBERNAHME STD/TAGE entweder mit 11 oder mit 12 verschlüsselt.
3. Eine dritte Lohnart für das Kurzarbeitergeld. Die Lohnart ist wie folgt verschlüsselt:
- Im Feld ÜBERNAHME STATISTIK ist die Kennzahl "09 (Kurzarbeitergeld)" eingetragen.
- Das Feld ÜBERNAHME BETRAG ist mit "11 (KUG-Nettoentgelt) verschlüsselt.
- Im Feld ÜBERNAHME STD/TAGE ist die Schlüsselzahl "00 (Keine) einzutragen.
Das Programm ermittelt für diese Lohnposition den Betrag automatisch. Bei Verlassen der Bruttolohnerfassung wird die Lohnposition überprüft und ggf. nochmals geändert, falls nach Erfassung der Lohnposition Änderungen an den davor eingegebenen Lohnpositionen vorgenommen wurden.
Aktivieren Sie den Status dieses Feldes þ, wenn der Betrag der Lohnart zusätzlich in das Sollbrutto mit einfließen soll.
Aktivieren Sie den Status dieses Feldes þ, wenn die Lohnart als regelmäßiges Arbeitsentgelt innerhalb der Altersteilzeit zu berücksichtigen ist.
Dieses Kontrollfeld bestimmt, ob die Lohnart innerhalb des Lohnzettels ausgedruckt werden soll.
Aktiver Status þ = Lohnart wird ausgedruckt
Hier kann die Gefahrentarifstelle manuell eingetragen werden. Alternativ können Sie die Gefahrentarifstelle im Feld KENNZEICHEN GTS über ein Dropdownmenü auswählen und eintragen.
Hier können Sie mit [F5] aus dem Dropdownmenü die gewünschte Gefahrentarifstelle auswählen und mit [RETURN] in das Feld übernehmen. Soll bspw. bei einer Lohnart generell die Gefahrentarifstelle 1 aus dem Personalstamm verwendet werden, wählen Sie im Dropdownmenü "1 GTS aus PEStamm". Möchten Sie jeweils manuell in der Bruttolohnerfassung die Gefahrentarifstelle zuordnen, füllen Sie das Feld mit "0 GTS manuell eingeben".
In diesem Feld wird die Pfändbarkeit der Lohnart festgelegt. Dafür stehen Ihnen mit [F5] folgende Optionen zur Verfügung:
0 Voll pfändbar
1 zu 50% pfändbar
2 nicht pfändbar
3 bis 500€ nicht pfändbar
Aktivieren Sie den Status dieses Feldes þ, wenn bei dieser Lohnart die Pauschalsteuergrenze geprüft werden soll.
Aktivieren Sie den Status dieses Feldes þ, wenn z.B. im Falle einer Direktversicherung eine Prüfung der 4% Bemessungsgrenze erfolgen soll.